Die Liberalen der Kölner Innenstadt
Norbert Hilden, Kai Berghoff, Volker Görzel, Robert Wande, Maria Tillessen,  Jürgen Wiedemann, Michael Dietel, Zanel Fruchtmann, Andreas Westermeier, Fotis Amanatidis

Stadtbezirksparteitag wählt neuen Vorstand

Auf dem Stadtbezirksparteitag der FDP Köln Innenstadt am 19.4.2016 haben die Mitglieder ein neues Vorstandsteam gewählt. In ihrem Amt bestätigt wurden Volker Görzel als Vorsitzender des Stadtbezirks und Norbert Hilden als sein Stellvertreter. Auch Maria Westphal als Schriftführerin und Maria Tillessen als Schatzmeisterin führen ihre Ämter weiter.

Kai Berghoff, Gerd Buurmann, Michael Dietel und Zanel Fruchtmann werden auch in den nächsten zwei Jahren die Arbeit des Vorstandes als Beisitzer unterstützen. Neu als Beisitzer wurden Fotis Amanatidis, Andreas Westermeier und Jürgen Wiedemann gewählt. Wir begrüßen die neuen Beisitzer und freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit des gesamten so gewählten Teams.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei den im neuen Vorstand nicht mehr vertretenen Mitgliedern Lorenz Deutsch, der nicht mehr zur Wahl angetreten ist, und Rüdiger Droeger für die Jahre und Jahrzehnte lange Unterstützung des Stadtbezirksverbandes sowohl im Vorstand als auch in der Bezirksvertretung.

bruesseler-platz-var--2-gruene-halle-perspektive

Umgestaltung des Brüsseler Platzes findet wenig Gegenliebe

Am Brüsseler Platz gibt es auch nach vielen Jahren der politischen Begleitung und großen Einsatzes durch Ordnungsamt und AWB immer noch großes Konfliktpotential. Um hier noch bessere Ergebnisse zu erzielen, hat die Politik die Verwaltung beauftragt für dieses Frühjahr ein Workshopverfahren für eine bauliche Umgestaltung zu starten. Am 11. März fand eine erste öffentliche Veranstaltung statt, in der Ideen und Meinungen zahlreicher Bürger, Anwohner und Nutzer, zum Brüsslerplatz gesammelt wurden. Neben vielen Anregungen zu Details auf dem Platz wurde insbesondere der Parkplatz und Taxistand zur Maastrichter Straße als verbesserungswürdig betrachtet.  Am Dienstag, den 3. Mai wurden nun die Gestaltungspläne vorgestellt, die auf Grundlage der Ergebnisse entwickelt wurden.

bruesslerpl2

Bezirksbürgermeister A. Hupke, Akustiker, Stadtplanungsamtsleiterin A.L. Müller und Landschaftsarchitektin A. Lohaus in der Diskussion mit den Bürgern

Die Resonanz war nun aber sehr zurückhaltend. Eine große Gruppierung von Teilnehmern lehnte jegliche Umgestaltung des Platzes schon ab, bevor das Landschaftsplanungsbüro überhaupt ihre Ideen vorstellen konnte. Die sehr aufwendigen Vorschläge konnten auch uns nicht überzeugen. Wir halten jedoch weiterhin Überlegungen zur Reduzierung der Sitzflächen rund um die Hochbeete und eine Umstrukturierung der dreieckigen Platzfläche zur Maastrichter Straße für gut. Ob sich angesichts des Ergebnises eine teure Baumaßnahme an dieser Stelle lohnt, wird uns in der Bezirksvertretung sicher beschäftigen.

hier gibt es die Darstellung der Varianten im Kölner Stadtanzeiger und in der Kölnische Rundschau und im Express

Bild: Planungsbüro Lohaus + Carl Entwurf  „Grüne Halle“

Einladung zur öffentlichen Ideenwerkstatt Brüsseler Platz

Der Brüsseler Platz markiert einen zentralen öffentlichen Stadtraum inmitten des Belgischen Viertels. In den vergangenen Jahren haben hohe Besucherzahlen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, Konflikte mit Anwohnern hervorgerufen. Diese beklagten sich in der Vergangenheit über teils massive Ruhestörungen und diverse Ordnungswidrigkeiten.

Um zwischen den Interessen von Anwohnern und Besuchern des Brüsseler Platzes, zugleich auch denen lokaler Initiativen, Gastronomen und Gewerbetreibenden zu vermitteln, wurde im Jahr 2009 ein Moderationsverfahren initiiert, dessen Ziel es war, ordnungspolitische Handlungsansätze zur Reduzierung der Konfliktlage zu erarbeiten. Die bisherigen Bemühungen mündeten schließlich 2013 in der Verabschiedung des Handlungskonzeptes „Modus Vivendi“. Darin werden Verhaltensweisen und Zuständigkeiten benannt, die auf ein konfliktfreies Miteinander abzielen.

Basierend auf ersten positiven Entwicklungen wird im Frühjahr 2016 eine öffentliche Ideenwerkstatt mit zwei Veranstaltungen durchgeführt, zu der neben Vertreterinnen und Vertretern lokaler Initiativen und Akteure auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Ziel der ersten Veranstaltung ist es, im gemeinsamen Dialog Vorschläge für eine Umstrukturierung und bauliche Umgestaltung des Brüsseler Platzes zu erarbeiten, die zu einer weiteren Reduzierung der konfliktreichen Gemengelage beitragen.

Das Verfahren beginnt mit der Veranstaltung Ideenwerkstatt Brüsseler Platz“ am Freitag, den 11. März 2016, von 16.00 bis 20.30 Uhr in der Aula des Königin-Luise-Gymnasiums, Eingang Albertusstraße 19a, 50667 Köln.

Die Ergebnisse der Veranstaltung werden in Form von Gestaltungsplänen aufbereitet und an einem zweiten öffentlichen Termin präsentiert und zur Diskussion gestellt. Ort und Zeit stehen noch nicht fest und werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Telefonische Auskünfte können zu den regulären Bürozeiten im Stadtplanungsamt unter der Rufnummer 0221/221-30136, Herr Höller, eingeholt werden.

Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.stadt-koeln.de/artikel/63766/index.html.

Es lädt ein:

Beigeordneter Franz-Josef Höing, Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr

IMAG0725

Massenweise Aufstellung von Bänken in den Straßen um die Oper

Wie die Verwaltung in einer Mitteilung zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt verspätet mitteilt, wurde Mitte Januar begonnen die geplanten Bänke in den Straßen um die Oper aufzustellen. Begonnen wurde in der Krebsgasse. Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass hier 12 Bänke des Banktyps „Burri 2“ aufgestellt wurden.

Bei Überprüfung der Planung ist erkennbar, dass die Aufstellung von weiteren 18 Bänken in der Glockengasse und der Brüderstraße geplant ist.

Diese Anzahl ist für diese Straßen völlig unangemessen.

Dom

FDP begrüßt Runden Tisch zum Dom-Umfeld – Maria Tillessen: „Schluss mit Schlendrian – wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen!“

Die Anlieger des Dom-Umfeldes fordern einen Runden Tisch zur Verbesserung der Situation. Die Zustände werden inzwischen als unhaltbar gesehen. Von Taschendiebstählen, Drogenkriminalität über Wildpinkeln bis zu stadträumlicher Verwahrlosung reicht die Liste langjähriger Fehlentwicklungen. Unter dem Eindruck der schlimmen Vorfälle an Silvester kommt nun auch die Verwaltung in Bewegung. Wie der Express berichtet, kündigt die Stadtsprecherin an, dass die Oberbürgermeisterin alle zuständigen Stellen kurzfristig an einen Runden Tisch rufen möchte. Im Gespräch ist eine „Schutzzone für den Dom“.

Maria Tillessen, FDP-Vertreterin in der Bezirksvertretung Innenstadt, erklärt dazu:

„Die Idee eines Runden Tisches ist gut, allerdings muss es dieses Mal auch ernst gemeint sein! Ich erinnere an den Runden Tisch Altstadt, der vor vier Jahren einberufen wurde. Damals waren auch alle Beteiligten vom Oberbürgermeister zusammengerufen worden. Diese beeindruckend große Runde hat leider nur einmal getagt und aus den versprochenen Arbeitsgruppen hat man nicht mehr viel gehört.

Wir werden die Oberbürgermeisterin politisch unterstützen, hier mit mehr Nachdruck auf konkrete Maßnahmen hin zu arbeiten und alle Beteiligten zu ergebnisorientierter Zusammenarbeit zu verpflichten. Es muss endlich Schluss sein mit dem Kölner Schlendrian!“

hier berichtet der Express