Die Liberalen der Kölner Innenstadt

U-Bahnstation Messe/ Bf Deutz – Feuchtraumoptik verhindern

Schon seit langem wird der unschöne Zustand der U-Bahnstation durch große Fehlflächen an den verfliesten Wänden beklagt. Mehrere Anfragen dazu gab es bereits in der BV-Innenstadt. Im Juni stellte die Stadtverwaltung dann eine Lösung vor: im Rahmen einer Komplettsanierung sollten 1.500 qm Fliesen abgeschlagen werden und einer Neugestaltung mit beigen Fliesen in Baumarkt-Charme Platz machen.

Weder in der BV-Innenstadt noch im Gestaltungsbeirat stieß dieser Vorschlag auf Akzeptanz. Zu uninspiriert erschien dieser allzu pragmatische Vorschlag der zuständigen Techniker. Für diese wichtige Station in der Innenstadt mit sehr hohem Fahrgastzahlen und durch die Messe auch internationaler Bedeutung, wurde eine professionelle Farb- und Gestaltungsplanung gefordert. In diesem Rahmen sollte  auch geprüft werden, ob tatsächlich die gesamte Fläche des Originalzustandes des 70er-Jahre-Ausbaus zerstört werden muss, oder ob nicht kleinere, ergänzende Sanierungen möglich sind. In den Diskussionen drängte sich allerdings schnell das Gefühl auf, dass solche Überlegungen von der zuständigen Verwaltung eher als lästig empfunden wurden. Die Komplettsanierung im Standardverfahren wurde deutlich vorgezogen.

Nun wird plötzlich mit Absperrungen vor Zuständen, die schon lange herrschen, Zeitdruck aufgebaut. Alternative Überlegungen zum Sanierungskonzept sollen scheinbar ausgebremst werden.

Diese Überrumplungstaktik im Sommerloch werden wir nicht akzeptieren. Wir fordern weiterhin, eine professionelle Planung zu Gestaltung und Farbgebung, die sensibel mit der bestehenden Situation umgeht. Sanierungsarbeiten in diesem Umfang  mit einer angemessene gestalterischen Qualität umzusetzen, halten wir für unverzichtbar.

dazu berichteten die Köln Narichten am 06.08.2012

sowie der Express am 21.06.2012 und am 04.08.2012

Unsere Pressemitteilung finden Sie hier.