Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Bechergasse: Vom Beschluss zum Aprilscherz

In der Bechergasse wurden Bänke aufgestellt und eine Ladezone eingerichtet. Dies hat zwar einen Beschluss der BV zur Grundlage, aber die Umsetzung ist völlig missraten. Sowohl das verwendete Bankmodell, als auch die Ausrichtung und handwerkliche Montage der drei Exemplare ist völlig inakzeptabel. Zur Erinnerung: Direkt um die Ecke findet sich die Bemusterungsfläche für das Gestaltungshandbuch für den öffentlichen Raum. Wo war jetzt eigentlich das Stadtraummanagement? Das Unglück begann, als die U-Bahnbaustelle auf dem Altermarkt noch in vollem Gange war, und die Bechergasse als erste Fläche wieder hergerichtet wurde. Dies geschah allerdings, ohne dass die Verwaltung der BV eine Entwurfsplanung vorgelegt hätte. Die Begründung lautete, es handele sich nur um eine Oberflächenwiedererstellung durch die KVB. Der BV erschien die Gestaltung dieser Verbindung von Altermarkt und Kurt-Hackenberg-Platz diesen beiden neu entstehenden Stadträumen aber nicht ganz angemessen.  Das Motto lautete: Weniger Autos mehr Aufenthaltsqualität.

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Bank mit Aussicht -Maria Tillessen genießt die neuen Möglichkeiten

Eine Entwurfsplanung, die Bänke, Fahrradständer und eine Ladezone vorsah, wurde auch mit unseren Stimmen verabschiedet. Aber wie die Verwaltung das jetzt umgestzt hat, macht uns sprachlos: Die Bänke sind absurd ausgerichtet und die verwendeten Modelle sind für diesen Stadtraum völlig unangemessen. Man findet sie sonst in Grünanlagen. Die Ladezone ist vollkommen überdimensioniert. Sie nimmt die gesamte Ostseite in Anspruch, gedacht war eine kleinerer Abschnitt, der abends auch als Taxistand funktionieren sollte.

Der Express hat berichtet