Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Mal einen Punkt machen

Da hat die Bezirksvertretung nach langem Ringen mit der Verwaltung die Benennung des Karl-Küpper-Platzes durchgesetzt, dann ebenso lange um die Freistellung von Autos gerungen und immer wieder angemahnt, dass der Platz angemessen gestaltet werden muss. Erst nach internen Runden mit Beteiligung des Oberbürgermeisters verschwanden wenigstens die Autos. Nur in Sachen Gestaltung passierte dann erstmal gar nichts mehr, zu ungewiss erschien die städtebauliche Situation in Bezug auf die Zukunft des angrenzenden Blocks mit dem Bezirksrathaus und die Planungen für die Via Culturalis.

Und plötzlich gab es zum Ende des letzten Jahres dann doch ein Minibudget und ein Landschaftsplanungsbüro wurde beauftragt in diesem Rahmen Vorschläge zu machen, wie der Platz temporär verschönert werden könnte. Es gab also die Hoffnung die Atmosphäre dieses „kleinen hässlichen Parkplatzes“, wie ihn Jürgen Becker in seiner Laudatio zur Umbenennung bezeichnete, zu verbessern. Die Ergebnisse, die am 30. April 2015  in der Bezirksvertretungssitzung  zur politischen Diskussion stehen, wollen nicht recht überzeugen. Vielleicht wird hier für zu wenig zu viel gewollt.

Vorab erhitzt,  nach einem Bericht im Express vom 22. April,  insbesondere die Konfetti-Variante im Kölner-Stadt-Anzeiger vom 24. April die Gemüter – zurecht. Küpper-Platz

Daher plädieren wir trotz des dringenden Wunsches nach einer Verbesserung der Platzgestaltung dafür, noch einmal einen Punkt zu machen (statt vieler kleiner), um nach einer angemesseneren und im positiven Sinne  schlichteren provisorischen Lösung zu suchen.