Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Massenweise Aufstellung von Bänken in den Straßen um die Oper

Wie die Verwaltung in einer Mitteilung zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt verspätet mitteilt, wurde Mitte Januar begonnen die geplanten Bänke in den Straßen um die Oper aufzustellen. Begonnen wurde in der Krebsgasse. Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass hier 12 Bänke des Banktyps „Burri 2“ aufgestellt wurden.

Bei Überprüfung der Planung ist erkennbar, dass die Aufstellung von weiteren 18 Bänken in der Glockengasse und der Brüderstraße geplant ist.

Diese Anzahl ist für diese Straßen völlig unangemessen. Wesentlich mehr Aufenthaltsqualität haben der große und der kleine Offenbachplatz sowie die nahe gelegene Schildergasse. Unverständlich ist auch, warum die Planung in Bezug auf den Banktyp nicht an den inzwischen durch die Bezirksvertretung für das Gestaltungshandbuch der Innenstadt ausgewählten Banktyp angepasst wurde.

Daher stellt die FDP in der Sitzung der Bezirksvertretung einen Dringlichkeitsantrag mit der Zielrichtung die Anzahl der geplanten Bänke zu überprüfen und zu reduzieren.

In der Bezirksvertretung ringen wir seit Jahren um die Aufstellung von Bänken auf der Schildergasse und in der Altstadt. Nach der langen Diskussion um den Banktyp hat sich hier ein regelrechter Stau an beschlossenen Bankstandorten gebildet. Dieser wird nun nach und nach „unter Finanzierungsvorbehalt“ abgearbeitet. Da fehlt  uns jedes Verständnis, wieso bei den engen finanziellen Verhältnissen die geplante Aufstellung von 30 Bänken an diesen B-Standorten nicht hinterfragt wird. Außerdem gelten diese Straßen nicht als Sonderstandorte, die die Aufstellung einer von dem festgeschriebenen Banktyp abweichende Bank rechtfertigt.