Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Umgestaltung des Brüsseler Platzes findet wenig Gegenliebe

Am Brüsseler Platz gibt es auch nach vielen Jahren der politischen Begleitung und großen Einsatzes durch Ordnungsamt und AWB immer noch großes Konfliktpotential. Um hier noch bessere Ergebnisse zu erzielen, hat die Politik die Verwaltung beauftragt für dieses Frühjahr ein Workshopverfahren für eine bauliche Umgestaltung zu starten. Am 11. März fand eine erste öffentliche Veranstaltung statt, in der Ideen und Meinungen zahlreicher Bürger, Anwohner und Nutzer, zum Brüsslerplatz gesammelt wurden. Neben vielen Anregungen zu Details auf dem Platz wurde insbesondere der Parkplatz und Taxistand zur Maastrichter Straße als verbesserungswürdig betrachtet.  Am Dienstag, den 3. Mai wurden nun die Gestaltungspläne vorgestellt, die auf Grundlage der Ergebnisse entwickelt wurden.

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Bezirksbürgermeister A. Hupke, Akustiker, Stadtplanungsamtsleiterin A.L. Müller und Landschaftsarchitektin A. Lohaus in der Diskussion mit den Bürgern

Die Resonanz war nun aber sehr zurückhaltend. Eine große Gruppierung von Teilnehmern lehnte jegliche Umgestaltung des Platzes schon ab, bevor das Landschaftsplanungsbüro überhaupt ihre Ideen vorstellen konnte. Die sehr aufwendigen Vorschläge konnten auch uns nicht überzeugen. Wir halten jedoch weiterhin Überlegungen zur Reduzierung der Sitzflächen rund um die Hochbeete und eine Umstrukturierung der dreieckigen Platzfläche zur Maastrichter Straße für gut. Ob sich angesichts des Ergebnises eine teure Baumaßnahme an dieser Stelle lohnt, wird uns in der Bezirksvertretung sicher beschäftigen.

hier gibt es die Darstellung der Varianten im Kölner Stadtanzeiger und in der Kölnische Rundschau und im Express

Bild: Planungsbüro Lohaus + Carl Entwurf  „Grüne Halle“