Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Podiumsveranstaltung zu Daten als Währung

Gemeinsam mit Angela Freimuth (MdL) diskutierten Vertreter der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik vor über 50 Interessierten am gestrigen Montag (30.01.2017) in der Universität Köln über Daten als neue Währung.

Daten sind das neue Öl. Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Big Data sind heutzutage häufig genutzte Begriffe, hinter denen sich vielfältige Chancen verbergen. Gleichzeitig surfen allerdings auch immer mehr Bürgerinnen und Bürger im Netz und geben dort bereitwillig persönliche Daten ein, ohne genau zu wissen, wo diese gespeichert werden und wer, wann und wo darauf Zugriff hat. Dadurch ergibt sich gerade aus liberaler Sicht ein Spannungsverhältnis zwischen den Chancen der Digitalisierung und dem Schutz der Daten des Einzelnen. In der Diskussion wurde deutlich, dass der Trend, Daten auch wirtschaftlich zu nutzen wohl unumkehrbar ist. Es sollte jedoch der Rechtsrahmen geschaffen werden, dass die Weitergabe von Daten nur auf freiwilliger Basis erfolgen kann. Fälle, wo nur noch bargeldlos oder per App bezahlt werden kann, sind daher abzulehnen. Die Menschen müssen die Hoheit über ihre Daten behalten können. Dieses ist auch das Interesse des liberalen Rechtsstaat, der Datenschutz Ernst nimmt, aber auch in der neuen Daten-Ökonomie große Wachstumschancen sieht.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Liberalen Hochschulgruppe und der Friedrich-Naumann-Stiftung.