Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Artikel mit Schlüsselwort ‘Altstadt-Nord’

Neue Hoffnung für die Entwicklung der Bahnbögen am Eigelstein

Seit Jahren stand die Entwicklumg und der Ausbau der Bahnbögen am Eigelstein nach bekannten Vorbildern wie zum Beispiel in Berlin zwischen den S-Bahnstationen Friedrichstraße und Hackescher Markt still.

Jetzt besteht die Hoffnung, dass durch die gemeisame Anstrengung aller Beteiligten wieder Bewegung in das Projekt kommt. Vor der Sommerpause fand eine Konferenz mit der Entwicklungsgesellschaft, der Bezirksvertretung, der Verwaltung und weiteren Beteiligten unter der Leitung des Stadtbaudezernenten Herr Höing statt.

Bericht über die Sitzung der BV Innenstadt am 2. Juni 16

Am 02. Juni 2016 tagte turnusgemäß die Bezirksvertretung (BV) Innenstadt. Den Auftakt der Sitzung machten die Bewohner des Bauwagensiedlung an der Krefelder Straße mit einer Einwohnerfragestunde. In der vergangen Sitzung hat die BV gegen die Stimmen der FDP die Entwicklung von neuem Wohnraum auf dem seit Jahren besetzten Grundstück an die Bedingung geknüpft, vorher eine einvernehmliche Lösung mit den Bewohner der Bauwagensiedlung, die momentan das Grundstück besetzt halten, zur Umsiedlung zu finden. In der Fragestunde zeichnete sich aber jetzt schon ab, dass eine Bebauung mit dringend benötigten Wohnungen scheitern wird, da auf Grund der hohen Ansprüche der Bewohner keine einvernehmliche Einigung zustande kommen wird. Mit diesem Beschluss hat man sich unnötig erpressbar gemacht.

Grüne räumen reihenweise Parkplätze ab: Hansaring, Eigelstein, Mittelstrasse

Unter der Überschrift „Neuordnung des Parkens“ beantragten die Grünen in der Bezirksvertretungssitzung am 18.6.2015 den massiven Abbau von Parkplätzen in der Innenstadt. Die Maßnahmen reichen von reiner Schikane am Hansaring, über fragwürdige Umgestaltung des Eigelsteins bis hin zur massiven Schädigung der attraktiven Einkaufsmeile Mittelstraße, die ebenfalls von parkenden Autos befreit werden soll.

Antrag: Verkehrsberuhigung für die Alte Wallgasse

An der Straße Alte Wallgasse zwischen der Ehrenstraße und der Magnusstraße befinden sich neben dem Gymnasium Königin-Louise auch einer der wenigen Kinderspielplätze in der Innenstadt. Daher tummeln sich hier täglich zu Fuß und mit dem Fahrrad viele Kinder und Jugendliche, die gerade zu Schulbeginn und Schulende auf den schmalen Bürgersteigen kaum Platz finden.

Mobilfunkempfang in der neuen U-Bahnstation Rathaus

Die Kölner U-Bahn verfügt in der Regel über eine gute Mobilfunk-Infrastruktur. Leider ist dies aber in der neuen Station am Rathaus noch nicht der Fall. Hier brechen Verbindungen regelmässig ab. Wir haben deshalb in der Bezirksvertretung einen Antrag gestellt, damit die Verwaltung die KVB auffordert hier für eine Verbesserung zu sorgen. Angesichts der Verlängerung des nördlichen Teilstücks zum Heumarkt am Jahresende sollte dies auch zeitnah geschehen.

In der Diskussion stellte sich heraus, das auch an einzelnen anderen Stationen Ausfälle beobachtet wurden und entsprechend wurde der Antrag erweitert.

Hier unser Antrag und der Beschluss

Verlängerung von Gleis 1 zum Heinrich-Böll-Platz – FDP unterstützt IHK-Vorschlag

Die Diskussion um den Vorschlag einer Fußgängerbrücke zum Gleis 1, der unter städtebaulichen Gesichtspunkten auf breite Ablehnung gestoßen ist, hat einen neuen Vorschlag von Seiten der IHK hervorgebracht, der eine gute Lösung anbietet: Zwischen dem Gleiskörper zur Hohenzollernbrücke und dem Werkstattgebäude des Museum Ludwig, befindet sich ein Freiraum, der heute unzugänglich und verwahrlost ist. Dieser Bereich könnte gut als Verlängerung des Bahnsteiges auf den Heinrich-Böll-Platz führen. Die FDP begrüßt diesen Vorschlag. Wir werden deshalb unseren Kollegen in der Bezirksvertrezung vorschlagen, diese Lösung zum Gegenstand eines gemeinsamen Antrags zu machen.

hier die Reaktionen zum Brückenvorschlag und der Bericht zum IHK-Vorschlag

 

Kein Stückwerk mehr – FDP lehnt Brücke zu Gleis 1 ab

Der Bezirksbürgermeister der Innenstadt, Andreas Hupke, hat öffentlichkeitswirksam eine Brücke von der Domplatte zu Gleis 1 gefordert. Gerade wird das östliche Domumfeld umgebaut und so nach langer Planungszeit endlich die unschöne Abdeckelung beseitigt und der Dom erhält Freiraum und einen würdigen Stadtraum. Da passt eine neue Überbauung wirklch wie die Faust aufs Auge.  Wir lehnen diesen Rückfall in städtebauliche Fehlplanungen ab.

Hier die heutige Presseerklärung unserer Fraktion im Wortlaut:

Grünflächen am Römerturm – saniert und keiner merkt es!

Im letzten Jahr wurden die beiden Grünflächen am Römerturm in der Helenenstrasse saniert. Leider bietet sich heute ein Anblick, der das nicht vermuten lässt. Dies liegt nicht nur an der aktuellen Baustelle des Kolpinghauses, wodurch die Randflächen zum Bürgersteig zertrampelt wurden. Auch die Sanierungsmaßnahme selbst erscheint wenig gelungen: Die Wiesenflächen bilden immer noch Senken aus, die sich bei Regen zu großen Pfützen entwickeln. Die Wiesenflächen sind vollkommen verkrautet und die Wahl der Bepflanzung ist ausgesprochen zweifelhaft.

Kyotoplatz

Es war Eile geboten, als die Bezirksvertretung Innenstadt im Januar einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag zur Benennung des kleinen dreieckigen Platzes an der Ecke Gereonswall/ Kyotostrasse verabschiedete. Anlässlich des 50 jährigen bestehens der Städtepartenrschaft zwischen Köln und Kyoto wurde in diesem Juni eine Delegation aus Japan erwartet, um diese Freundschaft zu würdigen und zu feiern. Pünktlich zum Besuch  konnte auch der Platz rund um das japanische Brückenelement, das die Stadt Kyoto 1972 als Zeichen der Freundschaft der Satdt Köln geschenkt hatte, hergerichtet werden.

Der L. Fritz Gruber Platz ist eröffnet

Gestern abend hat ein langes Warten in einer schönen Eröffnungsfeier ein gutes Ende gefunden. Nach fünfjähriger Planungsphase ist der L. Fritz Gruber Platz gestern der Öffentlichkeit übergeben worden.  Frau Gruber selbst, die Witwe des Geehrten, hat die zentral platzierte Leuchte in Betrieb genommen. Diese Leuchte ist so konzipiert, dass sie den fast weiß gepflasterten Mittelteil kantengenau ausleuchtet. So sollen die Besucher des Platzes mit ihren Schatten immer neue Bilder auf den Boden werfen. Eine Idee, die tatsächlich funktioniert, wie man gestern abend schon gut sehen konnte. Eine schöne Würdigung für einen der Begründer der Photokina!

das schreibt köln-report

Bild: L. Deutsch