Die Liberalen der Kölner Innenstadt

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FDP lehnt Vorschlag ab, Domplatte an Silvester nur für Frauen zu öffnen

Wittmütz: Wir Kölnerinnen sperren doch keine Männer aus!
Die Kölner Opernintendantin Birgit Meyer hat sich ihre eigenen Gedanken zu Silvester rund um dem Kölner Dom gemacht und schlägt nun vor, die Domplatte nur für Frauen zugänglich zu machen. Dazu erklärt Dr. Annette Wittmütz, Mitglied im Ratsausschuss Allgemeine Verwaltung und Recht sowie Kölner Vorsitzende der Liberalen Frauen:

„Wir Kölner Liberalen finden die Überlegungen, in der Silvesternacht am Dom ein Kulturprogramm auszurichten, sehr sympathisch. Auch die FDP will in dieser Nacht ein gänzlich anderes Bild von Köln in die Welt tragen, als in der Silvesternacht 2015 mit ihren schrecklichen Ereignissen. Doch den Vorschlag der Opernintendantin Birgit Meyer, das Areal rund um den Dom nur für Frauen zugänglich zu machen, lehnen wir klar ab.

Die Domplatte für Männer zu sperren, ist ein furchtbares Zeichen in die Welt und fernab von unseren gesellschaftlichen Werten und unserer Lebensweise. Seit jeher feiern wir in Köln gemeinsam; die Idee einer Geschlechtertrennung ist schlicht absurd. Wir Kölnerinnen sperren doch beim öffentlichen Feiern keine Männer aus! Wollen wir bei der Medienpräsenz nach den Silvesterereignissen im Vorjahr das Bild abliefern, Frauen hier nur wirklich schützen zu können, wenn sie unter sich bleiben?

Die FDP will, dass wir in der kommenden Silvesternacht mit einem gut durchdachten Sicherheitskonzept ein weltoffenes und fröhliches Köln mit gemeinsam feiernden Frauen und Männern über alle sprachlichen, kulturellen und religiösen Unterschiede hinweg zeigen. Dieses Zeichen würde einer rheinischen Metropole wohl auch eher gerecht.“

Kein Stückwerk mehr – FDP lehnt Brücke zu Gleis 1 ab

Der Bezirksbürgermeister der Innenstadt, Andreas Hupke, hat öffentlichkeitswirksam eine Brücke von der Domplatte zu Gleis 1 gefordert. Gerade wird das östliche Domumfeld umgebaut und so nach langer Planungszeit endlich die unschöne Abdeckelung beseitigt und der Dom erhält Freiraum und einen würdigen Stadtraum. Da passt eine neue Überbauung wirklch wie die Faust aufs Auge.  Wir lehnen diesen Rückfall in städtebauliche Fehlplanungen ab.

Hier die heutige Presseerklärung unserer Fraktion im Wortlaut: