Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Artikel mit Schlüsselwort ‘Gestaltung U-Bahnhöfe’

FDP setzt sich für neue KVB-Haltestelle auf der Severinsbrücke ein

Der Rheinauhafen hat sich zu einem beliebten Quartier in der Kölner Innenstadt. Hier existieren zahlreiche Arbeitsplätze aber auch Gastronomie und Freizeitmöglichkeiten. Was dem Rheinauhafen bislang jedoch fehlt, ist eine eigene KVB-Haltestelle. Die FDP hat sich bislang dafür eingesetzt, auf der Severinsbrücke eine eigene KVB-Haltestelle einzurichten, um den Rheinauhafen auch mit dem ÖPNV besser erreichen zu können.

Neue Planung zum Kurt-Hackenberg-Platz vorgestellt – Unsere Initiative hat sich gelohnt

Im letzten Herbst kam bei den Anliegern des Kurt-Hackenberg-Platzes Unmut auf. Die Direktoren des Museums Ludwig, der Philharmonie und des Hotels Mondial beklagten den damaligen Gestaltungsvorschlag der Verwaltung. Die Kritik wurde allerdings zurückgewiesen, weil die Planungen bereits abgestimmt wären und die Einwände zu spät kämen. Das wollte die FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung nicht aktzeptieren und hat zur Sitzung am 7.11. einen Dringlichkeitsantrag gestellt, in dem die Verwaltung aufgefordert wurde, noch „Möglickeiten aufzuzeigen, wie auf die Kritik …eingegangen werden könne.“ Noch in dieser Sitzung zeigte die Verwaltung sich nicht sehr aufgeschlossen. Frau Müller, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, sah weder die Zeit noch die Notwendigkeit für eine weitere Planungsrunde.

Allerdings führte die Diskussion in der Sitzung dann doch zur Zusage, noch einmal über Optimierungen mit den Anliegern zu sprechen. Erfreulicherweise hat der Dezernent, Franz-Josef Höing, die Sache an sich gezogen und eine sehr konstruktive Planungswerkstatt zum Kurt-Hackenbergplatz organisiert. Das Ergebniss wurde nun vorgestellt und wir sind mit der neuen Planung sehr zufrieden. Gut, dass wir noch einmal nachgefasst haben!

Hier ein Artikel zur Planung im Stadtanzeiger und in der Kölnischen Rundschau

Neues Design für die U-Bahnhaltestelle Bahnhof Deutz/ Messe

Der Wettbewerb zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Deutz/Messe ist entschieden. Sieger ist der Entwurf des Büros Flender Generalplaner aus Ühlingen, das sich mit seiner gelb hinterlegten Industrieglaswand und großzügigen Bodenfliesen gegen zwei weitere Büros durchsetzen konnte. Wir hatten in der Bezirksvertretung Innenstadt eine dem Ort angemessene Gestaltung gefordert und sind begeistert über den jetzt vorliegenden Entwurf. Die ursprünglich von der Verwaltung vorgesehene Neugestaltung sah nur eine Oberflächenreparatur mit einer belanglosen Fliese in Feuchtraumoptik vor – eine allzu lieblose Variante. Wir sind sehr froh, dass unsere Impulse wesentlich dazu beigetragen haben, diese typisch kölsche Lösung zu verhindern!

Verlängerung von Gleis 1 zum Heinrich-Böll-Platz – FDP unterstützt IHK-Vorschlag

Die Diskussion um den Vorschlag einer Fußgängerbrücke zum Gleis 1, der unter städtebaulichen Gesichtspunkten auf breite Ablehnung gestoßen ist, hat einen neuen Vorschlag von Seiten der IHK hervorgebracht, der eine gute Lösung anbietet: Zwischen dem Gleiskörper zur Hohenzollernbrücke und dem Werkstattgebäude des Museum Ludwig, befindet sich ein Freiraum, der heute unzugänglich und verwahrlost ist. Dieser Bereich könnte gut als Verlängerung des Bahnsteiges auf den Heinrich-Böll-Platz führen. Die FDP begrüßt diesen Vorschlag. Wir werden deshalb unseren Kollegen in der Bezirksvertrezung vorschlagen, diese Lösung zum Gegenstand eines gemeinsamen Antrags zu machen.

hier die Reaktionen zum Brückenvorschlag und der Bericht zum IHK-Vorschlag

 

Auf der „via culturalis“ zum Kapitol – aber nicht mit der KVB

In der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom letzten Donnerstag wurde auch über die Benennung der neuen U-Bahnhalteststelle am Heumarkt abgestimmt. Wir haben uns für die Erweiterung zu „Heumarkt / Kapitol“ eingesetzt, weil wir hier eine große Chance sahen, der historischen Dimension unserer Stadt im Alltagsbewußtsein einen sinnfälligen Platz zu geben. Die Mehrheit von Grünen und SPD hat das leider abgelehnt. Später wurde dann ein Workshopverfahren zur „via culturalis“ vorgestellt. Dort heißt es im Vorlagentext : „Das Projekt „Via Culturalis“ beschreibt das ambitionierte Vorhaben, die Zeitebenen und -spuren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte sichtbar und begreifbar zu machen.“ Hier plötzlich allgemeine Zustimmung. Wie das zu erklären ist?

Kölner U-Bahnhöfe im Haus der Architektur (HDAK)

Zu ihrer Baukulturstunde am Dienstag lud das Haus der Architektur unter der Überschrift „Kölner U-Bahnhöfe“ ein. In seinen einführenden Worten lobt Dr. Ulrich Krings aus dem Vorstand des HDAKs die Tradition der Zusammenarbeit von Architekten und Künstlern bei der Gestaltung der Kölner U-Bahnhöfe. Dieses Erfolgsmodell zeige sich auch bei den neu eröffneten und gelungenen U-Bahnhöfen Breslauerplatz und Rathaus. Er beklagt aber auch die mangelnde Pflege und den Sanierungsstau der bestehenden Haltestellen. Ein Problem, das auch uns schon länger beschäftigt.

U-Bahnstation Messe/ Bf Deutz

Im Sommer letzten Jahres berichteten wir an dieser Stelle über die geplante Sanierung  der U-Bahnstation Messe/ Bf Deutz. Der Vorschlag der Verwaltung beinhaltete die komplette Sanierung der Haltestelle durch Fliesen mit Baumarkt-Charme, ohne den Verbindungsgang von der U-Bahnhaltestelle zum Bahnhof und zur Messe in die Neugestaltung mit einzubeziehen. In der gesamten Anmutung des Verkehrsknotenpunktes wäre für viel Geld ein Flickwerk ohne architektonische Qualität entstanden. Die Lösung erschien uns, in der Bezirksvertretung 1, zu uninspiriert für die Bedeutung der Haltestelle und das geplante Budget von 400.000 Euro. In dieser Auffassung wurden wir auch im Gestaltungsbeirat und den anderen beratenden Gremien unterstützt.

U-Bahnstation Messe/ Bf Deutz – Feuchtraumoptik verhindern

Schon seit langem wird der unschöne Zustand der U-Bahnstation durch große Fehlflächen an den verfliesten Wänden beklagt. Mehrere Anfragen dazu gab es bereits in der BV-Innenstadt. Im Juni stellte die Stadtverwaltung dann eine Lösung vor: im Rahmen einer Komplettsanierung sollten 1.500 qm Fliesen abgeschlagen werden und einer Neugestaltung mit beigen Fliesen in Baumarkt-Charme Platz machen.