Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Artikel mit Schlüsselwort ‘Kultur’

Hälfte der Litfaßsäulen für Kunst nutzen, die andere Hälfte abbauen.

50 alte Litfaßsäulen, die nicht Gegenstand des aktuellen Werbenutzungsvertrages mit der Firma Ströer sind, sollen abgerissen werden. Dagegen hat nun die Art Initiatives Cologne eine Petition gestartet. Künstler der Art Initiatives Cologne plädieren dafür, die Säulen als öffentlichen Kunstraum zu erhalten. Einige Säulen wurden bereits abgebaut. Andere Säulen wurden bereits seit dem Herbst 2015 fünf Mal für Plakataktionen von Kölner Künstlern genutzt – etwa im Rahmen des Projektes „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“. Die Künstler fordern, die Litfaßsäulen stehen zu lassen. Das Geld für den Abriss solle sich das Unternehmen sparen, zumal keine Kosten für den Unterhalt anfallen. Kontakt zur Stadtverwaltung wurde bereits aufgenommen. Dort wurde eine finanzielle Unterstützung für den Erhalt der Kunstsäulen signalisiert.

„Wir sollten nicht alle Säulen erhalten, weil es im neuen Werbevertrag ja auch um eine Reduktion der Stadtmöblierung ging. Aber die Hälfte an besonders günstigen Punkten sollten für kulturelle Zwecke erhalten werden. Wir setzen uns seit Jahren für ein verbessertes Kulturmarketing ein, und dann sollten wir wenigstens diese Chance nutzen. Wir brauchen jetzt ein tragfähiges Betriebs und Kostenmodell und dann sollte eine gute Lösung zwischen Stadt und der Ströer AG doch möglich sein. Wir wollen das gerne unterstützen“, so Lorenz Deutsch, Mitglied des FDP Stadtbezirksverband Innenstadt und Kandidat für die Landtagswahl 2017.

Die KMB soll an den Eifelwall

Die Ratsfraktionen von FDP und CDU starten einen neuen Anlauf, die Kunst- und Museumsbibliothek doch noch in den Neubau für das Historische Archiv am Eifelwall zu integrieren. Das entspricht den ursprünglichen Plänen, war Grundlage des Wettbewerbs und hat auch ein tolles Ergebnis gebracht. Diesen sehr überzeugenden Entwurf hat die rot-grüne Rasmehrheit aber leider kurz vor Baubeschluss zusammengestrichen. Mit dem Argument der Kosteneinsparung wurde die KMB und das Rheinische Bildarchiv aus den Planungen herausgenommen. Dass dies eine Milchmädchenrechnung war, hat die FDP früh herausgearbeitet und kritisiert (Eifelwall wird Opfer des Milchmädchens)

Noch ist kein Baubeschluss gefasst und wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, diese letzte Chance zu ergreifen, das drängende Raumproblem der KMB zu lösen und den Bau am Eifelwall in seiner ganzen architektonischen Stärke zu realisieren!

und hier die Pressemitteilung zum Ratsantrag von FDP und CDU

Pressemitteilung: „Rumpelkammer“-Antrag der SPD fällt auf BV zurück – FDP-Fraktion fordert Korrektur

Seit ca. 2 Jahren beschäftigt sich das Stadtlabor in einem innerstädtischen Planquadrat mit dem Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum. Gefragt wird nach Bedingungen von Relevanz aber auch von Relevanzverlust, nach der Bedeutung von Umfeldveränderungen oder auch schlicht nach den Effekten von stadträumlicher Verwahrlosung. Als öffentlich wirksame Aktion für den Transport dieser Fragestellungen in die Stadtgesellschaft entstand dann schon früh der Vorschlag, ein „Archiv für ungenutzte Kunst“ temporär auf dem Roncalliplatz einzurichten. Eine solche Aktion war den Vertretern der SPD in der Bezirksvertretung offensichtlich ein solcher Graus, dass sie vorsorglich in der Sitzung vom 15.5.2012 einen Antrag gegen diese Aktion stellten.

Ende 2019 – Deutliche Verzögerung am Eifelwall

In der gestrigen Sitzung des Unterausschusses Kulturbauten kam endlich die Katze aus dem Sack. Die Entscheidung der rot-grünen Ratsmehrheit für einen Verzicht auf die Kunst- und Museumsbibliothek mit den entsprechenden Umplanungen, sowie die Unterbringung des AZ im Gebäude Eifelwall 7, auf die der Stadtdirektor Kahlen so stolz war, werfen die Eröffnung des Historischen Archivs um mindestens ein Jahr zurück. Im Gespräch ist der Herbst 2019.  Die Stadtführung zeigt sich dem Umgang mit dieser wichtigen Institution der Innenstadt einfach nicht gewachsen. Diese stiefmütterliche Behandlung muss endlich aufhören.

Die Kölner Presse berichtet: hier die Artikel des Stadtanzeigers und der Rundschau

Kunst im öffentlichen Raum – FDP für eine konstruktive Diskussion

In den Jahren 2009/2010 hat die FH Köln im Auftrag der Stadt in einer umfangreichen Recherche den Bestand und den Zustand der Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Köln erfasst und dokumentiert. Diese Studie zeigt, dass neben zahlreichen verschwundenen Objekten viele Kunstwerke in einem beklagenswerten Zustand sind. Die Disskusssion um die Kunstwerke

Unterstützung für die Opernpetition

Die Diskussion um die finanzielle Ausstattung der Oper, die Verweigerung der rot-grünen Ratsmehrheit zu einer offenen Diskussion der Zahlen und der inzwischen angekündigte Weggang des erfolgreichen Intendanten Laufenberg war Thema des Liberalen Kulturforums. Einen guten Artikel dazu gab’s im Stadtanzeiger.

Außerdem gibt es die Möglichkeit sich online an einer Petition an den Oberbürgermeister zu beteiligen. Den link finden Sie hier: wir-für-unsere-oper

Bild: Oper Köln

Perspektiven für den Ubierring

Das alte Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums am Ubierring wird bald endgültig geräumt sein. Schon länger gibt es Vorschläge für eine kulturelle, öffentliche Nutzung, aber nun scheint auch die Stadtverwaltung das Konzept einer gemeinsamen Nutzung durch die Rheinische Musikschule und die Film- und Medieninitiative Luxet zu verfolgen – ein Modell, das die FDP ins Spiel gebracht hat.

Orangerie muss Spielstätte bleiben

Es droht ein schwerer Verlust – für die Südstadt und für die freie Tanz- und Theaterszene: Weil die rot-grüne Mehrheit auf Landesförderung verzichtet hat, muss die Stadt Köln jetzt die Sanierung vollständig tragen. Das droht am Haushalt zu scheitern. So wird die Orangerie erst nicht unterstützt und dann fallen gelassen! Das ist das falsche Zeichen. Deshalb fordern wir die Mehrheit auf hier ihrer Verantwortung gerecht zu werden: hier der Wortlaut unserer gestrigen Presseerklärung: