Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Artikel mit Schlüsselwort ‘Sauberkeit’

Streit um den neuen Erschließungvorschlag für den Bahnhof Süd

Die Hoffnung stieg, dass sich endlich etwas  bewegt in Richtung eines barierrefreien und besseren Zugangs zum Bahnhof Süd, als eine Vorlage in der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 15.09.2016 vorgelegt wurde.

Für Barrierefreiheit und einen Zugang zu den Gleisen 1 und 2 von der Zülpicher Straße aus wird schon seit Jahren von der Politik, der Uni und den Behindertenverbänden gekämpft, bisher ohne Erfolg. Alle bisherigen Ansätze der Deutschen Bahn stellten sich als nicht realisierbar heraus.

Neue Hoffnung für die Entwicklung der Bahnbögen am Eigelstein

Seit Jahren stand die Entwicklumg und der Ausbau der Bahnbögen am Eigelstein nach bekannten Vorbildern wie zum Beispiel in Berlin zwischen den S-Bahnstationen Friedrichstraße und Hackescher Markt still.

Jetzt besteht die Hoffnung, dass durch die gemeisame Anstrengung aller Beteiligten wieder Bewegung in das Projekt kommt. Vor der Sommerpause fand eine Konferenz mit der Entwicklungsgesellschaft, der Bezirksvertretung, der Verwaltung und weiteren Beteiligten unter der Leitung des Stadtbaudezernenten Herr Höing statt.

FDP begrüßt Runden Tisch zum Dom-Umfeld – Maria Tillessen: „Schluss mit Schlendrian – wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen!“

Die Anlieger des Dom-Umfeldes fordern einen Runden Tisch zur Verbesserung der Situation. Die Zustände werden inzwischen als unhaltbar gesehen. Von Taschendiebstählen, Drogenkriminalität über Wildpinkeln bis zu stadträumlicher Verwahrlosung reicht die Liste langjähriger Fehlentwicklungen. Unter dem Eindruck der schlimmen Vorfälle an Silvester kommt nun auch die Verwaltung in Bewegung. Wie der Express berichtet, kündigt die Stadtsprecherin an, dass die Oberbürgermeisterin alle zuständigen Stellen kurzfristig an einen Runden Tisch rufen möchte. Im Gespräch ist eine „Schutzzone für den Dom“.

Maria Tillessen, FDP-Vertreterin in der Bezirksvertretung Innenstadt, erklärt dazu:

„Die Idee eines Runden Tisches ist gut, allerdings muss es dieses Mal auch ernst gemeint sein! Ich erinnere an den Runden Tisch Altstadt, der vor vier Jahren einberufen wurde. Damals waren auch alle Beteiligten vom Oberbürgermeister zusammengerufen worden. Diese beeindruckend große Runde hat leider nur einmal getagt und aus den versprochenen Arbeitsgruppen hat man nicht mehr viel gehört.

Wir werden die Oberbürgermeisterin politisch unterstützen, hier mit mehr Nachdruck auf konkrete Maßnahmen hin zu arbeiten und alle Beteiligten zu ergebnisorientierter Zusammenarbeit zu verpflichten. Es muss endlich Schluss sein mit dem Kölner Schlendrian!“

hier berichtet der Express

FDP erreicht bessere Reinigung zwischen Barbarossaplatz und Christophstraße

Die FDP konnte einen Erfolg ihrer letzten Sauberkeitsinitiative verbuchen: Die Verwaltung sollte im Juni im Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) aufgrund eines von der FDP initiierten Beschlusses der Bezirksvertretung Innenstadt aus dem April beauftragt werden, eine Änderung des Straßenreinigungsverzeichnisses im Bereich der Ringe zwischen Barbarossaplatz und Christophstraße zu erarbeiten.

Ziel sollte es sein, die Reinigungshäufigkeit der Gehwege und die Leerung der Mülleimer insbesondere in den Nächten am Wochenende und den folgenden Morgen (Freitag bis Montag) so zu verstärken, dass die Ringe auch an und nach den Wochenenden ein sauberes Erscheinungsbild bieten.

Mehr Sauberkeit für die Ringe

An den Kölner Ringen prallen, wie häufig in der Stadt, verschiedenen Interessengruppen aufeinander. Die Ringe sind sowohl eine beliebte Ausgehmeile als auch eine überregional attraktive Einkaufsmeile. Das birgt Konfliktpotetial und die Geschäftsleute schlagen, wie die Kölnische Rundschau in ihrer Wochenendeausgabe berichtete, Alarm. Als ersten Ansatz zur Linderung der Sorgen der ansässigen Geschäfte und auch um den Eindruck für die Kundinnem und Kunden zu verbessern, hat die FDP in der Bezirksvertretung Innenstadt am 30. April einen Antrag zur Intensivierung der Reinigung auf den Ringen insbesondere in und nach den Nächten an den Wochenenden und vor Feiertagen gestellt. Wir freuen uns, dass dem Antrag mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion der Grünen zugestimmt wurde.

Bericht der Kölnischen Rundschau vom 9./10. Mai 2015 „Geschäftsleute an den Ringen schlagen Alarm“

Die Tribünen und der Müll

Seit mehreren Jahren haben wir in der Bezirksvertretung die Verwaltung aufgefordert, die Koordination des Abbaus der Karnevalstribünen und der Reinigung der Aufstellflächen zu verbessern. Immer wieder kam es vor, dass die Teams für den Abbau die Flächen freigaben, aber der gesammelte Müll dort liegen blieb. Wir hatten vorgeschlagen, dass entweder die Abbauteams eine direkte Reinigung vornehmen, oder die Abstimmung mit der AWB verbessert würde.

Blumenkästen und Absperrbarken als Lösung? Die Sicherung der U-Bahn-Abgänge durch die KVB in der Severinstrasse lösen Skepsis aus

Die Stadtbahnabgänge der Nord-Südstadtbahn auf der Severinstrasse sind fertig gestellt. Aus Sorge vor Vandalismus, Vermüllung und Missbrauch als Toiletten der noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Eingänge wurde in der Bezirksvertretung 1 schon im Juni ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen an die KVB gerichtet.

Kein Stückwerk mehr – FDP lehnt Brücke zu Gleis 1 ab

Der Bezirksbürgermeister der Innenstadt, Andreas Hupke, hat öffentlichkeitswirksam eine Brücke von der Domplatte zu Gleis 1 gefordert. Gerade wird das östliche Domumfeld umgebaut und so nach langer Planungszeit endlich die unschöne Abdeckelung beseitigt und der Dom erhält Freiraum und einen würdigen Stadtraum. Da passt eine neue Überbauung wirklch wie die Faust aufs Auge.  Wir lehnen diesen Rückfall in städtebauliche Fehlplanungen ab.

Hier die heutige Presseerklärung unserer Fraktion im Wortlaut:

Kölner U-Bahnhöfe im Haus der Architektur (HDAK)

Zu ihrer Baukulturstunde am Dienstag lud das Haus der Architektur unter der Überschrift „Kölner U-Bahnhöfe“ ein. In seinen einführenden Worten lobt Dr. Ulrich Krings aus dem Vorstand des HDAKs die Tradition der Zusammenarbeit von Architekten und Künstlern bei der Gestaltung der Kölner U-Bahnhöfe. Dieses Erfolgsmodell zeige sich auch bei den neu eröffneten und gelungenen U-Bahnhöfen Breslauerplatz und Rathaus. Er beklagt aber auch die mangelnde Pflege und den Sanierungsstau der bestehenden Haltestellen. Ein Problem, das auch uns schon länger beschäftigt.

Podiumsdiskussion Altstadt: Patentrezepte nicht in Sicht

Die Liberalen der Kölner Innenstadt hatten zu einer Diskussionsveranstaltung zur Entwicklung der Altstadt eingeladen und trotz der schneebedingten Anreiseschwierigkeiten für alle Nicht-Altstädter fanden über 50 Gäste den Weg in den GIR-Keller in der Lintgasse. Auf dem Podium wurde der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, Robert Kilp, eingerahmt von den Vertretern der beiden großen Interessenvertretungen in der Altstadt: Dr. Joachim Groth für die Bürgergesellschaft Altstadt und Wilhelm Wichert für die IG Altstadt. Schnell wurde deutlich, dass die Vorstellungen von der Altstadt durch sehr unterschiedliche Interessen geprägt sind.