Die Liberalen der Kölner Innenstadt

Artikel mit Schlüsselwort ‘Stadtentwicklung’

Elogiusplatz eröffnet

Bei strahlender Sonne wurde heute der Elogiusplatz an Klein St. Martin und St. Maria im Capitol eröffnet.

Er ist der erste von drei Plätzen, weitere sind der Hermann-Josef-Platz und der Augustinerplatz, der nach dem U-Bahnbau fertig gestellt wurde. Lange hat es gedauert, seit wir in der Bezirksvertretungssitzung im April 2010 beantragt haben, die Chance zu nutzen und diesen drei zentral gelegenen Plätzen ein gemeinsames neues Erscheinungsbild zu geben.

FDP-Stadtbezirksverband Köln-Innenstadt trauert um Norbert Hilden

„Mr. Deutz“ starb im Alter von 74 Jahren

Die Freien Demokraten trauern um Norbert Hilden. Der Stellvertretende Vorsitzende des FDP-Stadtbezirksverbandes Köln-Innenstadt und Sachkundige Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln verstarb am Montag im Alter von 74 Jahren.

Norbert Hilden wurde 1942 in Erftstadt-Lechenich im Rhein-Erft-Kreis geboren. 1967 erhielt er nach den erfolgreichen Studien der Architektur an der Fachhochschule Köln und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen seine beiden Staatsexamen. Nach dem Studium hatte er zunächst in verschiedenen Kölner Architekturbüros, unter anderem im Bauturm, gearbeitet. In der Zeit von 1967 bis 1968 war er zu einem Studien- und Arbeitsaufenthalt in Den Haag in den Niederlanden. Seit 1970 war er selbstständig. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war Wohnungs-, Verwaltungs- und Gewerbebau sowie das Bauen in denkmalschutzgeschützten Gebäuden. Er hinterlässt zwei erwachsene Kinder.

Norbert Hilden trat 1977 in die FDP ein und war seitdem auf verschiedenen Ebenen im Stadtbezirks-, Kreis- und Landesverband aktiv. Seit 1979 war er Vorstandsmitglied des heutigen Stadtbezirksverbandes Innenstadt. Über 20 Jahre war er dort Schatzmeister und war zuletzt dessen Stellvertretender Vorsitzender. Für die Kreispartei hat er von 1989 bis 1999 die Facharbeitskreise Stadtentwicklung- und Wohnungsbau geleitet. Von 1989 bis 1994 und seit 1999 war er für die Ratsfraktion der FDP als Sachkundiger Einwohner beratend im Stadtentwicklungsausschuss des Rates der Stadt Köln und in dieser Funktion in zahllosen städtebaulichen und architektonischen Qualifizierungsverfahren als Juror tätig.

Norbert Hilden war immer mit dem Stadtteil Deutz verbunden, wo er bis zuletzt lebte. Bei den unterschiedlichen KölnWahlen hat er daher auch immer im Wahlkreis Altstadt und Deutz und auf der Ratsliste kandidiert.

Wir verlieren nicht nur einen hochgeschätzten liberalen Parteifreund, sondern einen stets warmherzigen und zugewandeten Menschen, der uns mit seinem Rat und seiner zuverlässigen Hilfsbereitschaft sehr fehlen wird.

Wir verlieren einen echten Freund.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, den 15. März 2017 um 11:00 Uhr in der Trauerhalle des Kalker Friedhofes, Köln-Mehrheim, Kratzweg statt.

Neue Hoffnung für die Entwicklung der Bahnbögen am Eigelstein

Seit Jahren stand die Entwicklumg und der Ausbau der Bahnbögen am Eigelstein nach bekannten Vorbildern wie zum Beispiel in Berlin zwischen den S-Bahnstationen Friedrichstraße und Hackescher Markt still.

Jetzt besteht die Hoffnung, dass durch die gemeisame Anstrengung aller Beteiligten wieder Bewegung in das Projekt kommt. Vor der Sommerpause fand eine Konferenz mit der Entwicklungsgesellschaft, der Bezirksvertretung, der Verwaltung und weiteren Beteiligten unter der Leitung des Stadtbaudezernenten Herr Höing statt.

Bezirksvertretung Innenstadt räumt Reihenweise Parkplätze ab

Die Vernichtung von Parkraum in der Innenstadt hat in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung einen weiteren Höhepunkt erreicht. Die Fraktion Deine Freunde treibt mit ihren Anträgen zur Abschaffung von Parkplätzen die Fraktion Bündnis90/DieGrünen vor sich her. So vergeht keine Sitzung der Bezirksvertretung, in der keine Parkplätze, größtenteils Anwohnerparkplätze, vernichtet werden.

Bericht über die Sitzung der BV Innenstadt am 2. Juni 16

Am 02. Juni 2016 tagte turnusgemäß die Bezirksvertretung (BV) Innenstadt. Den Auftakt der Sitzung machten die Bewohner des Bauwagensiedlung an der Krefelder Straße mit einer Einwohnerfragestunde. In der vergangen Sitzung hat die BV gegen die Stimmen der FDP die Entwicklung von neuem Wohnraum auf dem seit Jahren besetzten Grundstück an die Bedingung geknüpft, vorher eine einvernehmliche Lösung mit den Bewohner der Bauwagensiedlung, die momentan das Grundstück besetzt halten, zur Umsiedlung zu finden. In der Fragestunde zeichnete sich aber jetzt schon ab, dass eine Bebauung mit dringend benötigten Wohnungen scheitern wird, da auf Grund der hohen Ansprüche der Bewohner keine einvernehmliche Einigung zustande kommen wird. Mit diesem Beschluss hat man sich unnötig erpressbar gemacht.

FDP in der Bezirksvertretung fordert transparente Regeln für Veedelsweihnachtsmärkte

Im vergangenen Jahr wurde die Politik mit einer Mitteilung der Verwaltung überrumpelt, dass ab sofort auf verschiedenen kleineren Plätzen in der Innenstadt (u.a. Friesenplatz und Chlodwigplatz) Weihnachtsmärkte genehmigt würden.Veedels-Weihnachtsmarkt

Die Politiker beschwerten sich und wollten spätestens ab dem kommenden Jahr in die Entscheidung einbezogen werden. Aber um eine qualifizierte und transparente Entscheidung treffen zu können, müssen Kriterien definiert werden. Das wurde bisher versäumt. Stattdessen lässt man sich von den Antragstellern treiben.

Maria Tillessen für die FDP in der Bezirksvertretung Innenstadt fragt hingegen, welchen Mehrwert diese Märkte für die Innenstadt insbesondere in Abgrenzung zu den aufwendig gestalteten großen Weihnachtsmärkten haben können und beantragt die Erstellung eines Kriterienkatalogs, der die besonderen Eigenschaften eines Veedelsweihnachtsmarkts definiert. Hierzu schlägt die FDP folgende Bedingungen vor:

  • die Initiatoren müssen aus dem Veedel kommen
  • die Buden müssen zu min. 60 % von Gewerbetreibenden aus dem Veedel beschickt werden
  • Eine sinnvolle Obergrenze für die Anzahl der Buden soll gefunden werden

So können der lokale Bezug des Veed

Einladung zur öffentlichen Ideenwerkstatt Brüsseler Platz

Der Brüsseler Platz markiert einen zentralen öffentlichen Stadtraum inmitten des Belgischen Viertels. In den vergangenen Jahren haben hohe Besucherzahlen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, Konflikte mit Anwohnern hervorgerufen. Diese beklagten sich in der Vergangenheit über teils massive Ruhestörungen und diverse Ordnungswidrigkeiten.

Um zwischen den Interessen von Anwohnern und Besuchern des Brüsseler Platzes, zugleich auch denen lokaler Initiativen, Gastronomen und Gewerbetreibenden zu vermitteln, wurde im Jahr 2009 ein Moderationsverfahren initiiert, dessen Ziel es war, ordnungspolitische Handlungsansätze zur Reduzierung der Konfliktlage zu erarbeiten. Die bisherigen Bemühungen mündeten schließlich 2013 in der Verabschiedung des Handlungskonzeptes „Modus Vivendi“. Darin werden Verhaltensweisen und Zuständigkeiten benannt, die auf ein konfliktfreies Miteinander abzielen.

Massenweise Aufstellung von Bänken in den Straßen um die Oper

Wie die Verwaltung in einer Mitteilung zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt verspätet mitteilt, wurde Mitte Januar begonnen die geplanten Bänke in den Straßen um die Oper aufzustellen. Begonnen wurde in der Krebsgasse. Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass hier 12 Bänke des Banktyps „Burri 2“ aufgestellt wurden.

Bei Überprüfung der Planung ist erkennbar, dass die Aufstellung von weiteren 18 Bänken in der Glockengasse und der Brüderstraße geplant ist.

Diese Anzahl ist für diese Straßen völlig unangemessen.

Einkaufsboulevard versus Partymeile, die Kölner Ringe

Henriette Reker und Jochen Ott im Streitgespräche

Am Dienstagabend hat die Einrichtungsmeile Kölner Ringe, ein Zusammenschluss von 13 Einzelhändlern, zu einer Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeisterkandidaten Henriette Reker und Jochen Ott in das Hotel Cologne eingeladen.

Schon seit Monaten kämpfen die Einzelhändler darum ihren Sorgen und Nöten wegen der zunehmenden Verwahrlosung auf den Kölner Ringe Gehör zu verschaffen. Nun wollten sie von den beiden Kandidaten für den Posten als OberbürgemeisterIn wissen, welche Lösungsansätze sie für den Kampf gegen Verschmutzung und Kriminalität haben und wie ihre Vorstellungen von der Zukunft der Ringe aussehen.

Gleich zu Beginn stellt Henriette Reker ihr Ziel klar den Kölner Ringen wieder mehr von ihrer ehemaligen Pracht als großstädtischer Boulevard zurückzugeben. Herr Ott hingegen spricht von Milieuschutzsatzung.

Grüne räumen reihenweise Parkplätze ab: Hansaring, Eigelstein, Mittelstrasse

Unter der Überschrift „Neuordnung des Parkens“ beantragten die Grünen in der Bezirksvertretungssitzung am 18.6.2015 den massiven Abbau von Parkplätzen in der Innenstadt. Die Maßnahmen reichen von reiner Schikane am Hansaring, über fragwürdige Umgestaltung des Eigelsteins bis hin zur massiven Schädigung der attraktiven Einkaufsmeile Mittelstraße, die ebenfalls von parkenden Autos befreit werden soll.